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Interview für Zither Magazin #01/2018
Die Heinz-Bosl-Stiftung präsentiert bei ihrer Gala am Nationaltheater das Können der Jüngsten bis zu dem des Bayerischen Jugendballetts. Der Applaus rauschte nur so für den Nachwuchs, der immer besser wird – unmittelbar zu sehen im eröffnenden „Klassenkonzert“ zu Czerny, Bach und Schostakowitsch (Victoria Dvoskina an der Violine, Mark Pogolski am Klavier)... Jan Broeckx, Leiter der Ballettakademie der Münchner Hochschule für Musik und Theater, und sein Stellvertreter Kirill Melnikov haben diese rasante (Ausbildungs-)Revue arrangiert. Und die ist für den Zuschauer gleichzeitig höchstes Vergnügen und Schule des (Ballett-)Sehens.
Münchner Merkur, 21.11.2017

Eine Fluchtwelle hatte Hugenotten und andere Anhänger der protestantischen Bewegung auch in unsere Region gespült. Und das war mit ein Grund, dem verschollenen Werk ("Die Herzogin von Guise" von Carlo Coccia) im Reformationsjahr zu einer Renaissance zu verhelfen. Sie ist hervorragend geglückt. Das haben der Szenenapplaus und der anhaltende Beifall am Ende bewiesen. Alles hat gestimmt. Beeindruckend das Orchester, begeisternd die Solinsten... Der homogene Klangkörper wurde von Mark Pogolski mit sicherer Hand geleitet. Er hatte die Aufgabe übernommen, die Partitur und das Orchestermaterial neu zu erstellen, und seine Vertrautheit mit dem Werk kam den Mitwirkenden zugute.
Homburger Woche 26.10.2017

Düstere, schwere Stimmung beschworen die "Mainzer Virtuosi" - sechs Streicher, acht Bläser und eine Harfe - unter dem Dirigat von Mark Pogolski im Vorspiel zur "Herzogin von Guise" herauf. Dann ließ die Flöte die Herzogin erkennen, in Rhythmen war Pferdegalopp zu hören, vom ganzen Ensemble auch buntes Treiben am Hof. Die hochkonzentrierte, virtuose Spielfreude des kleinen Orchesters, ganz in der Größe damaliger fahrender Operntruppen, brachte hier schon ersten Erfolg... Viel Zwischenapplaus - absolut verdient, aber dennoch den Fluss störend - wurde vom Dirigenten gut aufgefangen. Minutenlang füllte am Ende donnernder Applaus das Kirchenschiff für diese hochambitionierte Leistung.
Frankfurter Neue Presse / Taunuszeitung, 17.10.2017

Auch das Orchester der Camerata verdient ein großes Lob für eine vorzügliche und höchst dynamische Musik auf Streich- und Blasinstrumenten und versehen mit einer elegant klingenden Harfe.
Hanauer Anzeiger, 4.10.2017

Die Tochter des legendären, vor acht Jahren verstorbenen Stummfilmmusikers, Geigenspielerin Sabrina Zimmermann, stellte dabei mit ihrem Duopartner, dem Pianisten Mark Pogolski, ein größeres Kunststück auf die Beine... Das Duo wurde vom Publikum begeisternd gefeiert.
Mittelbayerische Zeitung, 21.08.2017

Wer in die Welt des Märchens Cinderella eintauchen wollte, konnte am vergangenen Freitag im Münchner Künstlerhaus Heinz Manniegels neoklassizistsche Choreografie mit dem Ensemble seiner Ballettakademie (B&M Dance Company) bewundern... Die Musik schrieb Mark Pogolski, Komponist und Dozent an der Hochschule für Musik und Theater, eigens für die gemeinsame Produktion. Im Münchner Künstlerhaus spielte ein Projektensemble aus ausgewählten Musikstudenten der Hochschule unter seiner Leitung live. Ein großes Lob verdient Pogolskis neoklassizistische Komposition mit Anklängen auch an Barock- und Stub’nmusi sowie Jazz und Swing, der das präzise und inspirierend musizierende Ensemble und die B&M Dance Company zu einer beachtlichen Aufführung mitreißen konnte.
Access to dance, 20.03.2017

Die Ballettmusik zum Märchen Aschenputtel der Gebrüder Grimm für Klarinette, Fagott, Klavier, Diskant- und Basszither, Percussion, Violine und Cello schrieb Mark Pogolski, der musikalische Leiter der Ballett-Akademie an der münchner Musikhochschule. Die Choreographie stammt von Prof. Heinz Manniegel, es tanzte die B&M Dance Company, ein freies Ballettensemble, das sich aus jungen Nachwuchstalenten der Ballett-Akademie Benedict-Manniegel zusammensetzt. In sieben Bildern wird die Geschichte von Aschenbrödel respektive Cinderella erzählt… Premiere hatte das Ballett Cinderella im Bürgerhaus Pullach. Das Publikum war begeistert. Inzwischen sind mehrere, ebenso erfolgreiche Aufführungen gefolgt.
Zither-Magazin, 1.02.2017

La première de la Cinderella, un ballet néo-classique de Heinz Manniegel sur une musique de Mark Pogolski, a comblé les attentes des petits comme des grands ce samedi à Pullach, une charmante et cossue banlieue munichoise située sur les rives de l'Isar au sud de la capitale bavaroise...
Des étudiants de la Haute école de Musique et de Théâtre de Munich ici en projet libre sous la direction de Mark Pogolski, les danseurs de la B&M Dance Company et des danseurs invités ont monté ce ballet en deux actes... Les danseurs évoluent sur les très belles musiques de Mark Pogolski, une composition contemporaine des plus harmonieuse qui se caractérise par des allusions au jazz et au swing et introduit également de nombreuses références aux musiques populaires européennes. Mark Pogolski dirige en personne un excellent orchestre composé de huit musiciens... Un enchantement pour petits et grands!
Munich and Co, 4.12.2016

Zunächst das Tanzhandwerk an der Stange und, ohne Stütze, im Freien. So fantasievoll von zehn Akademie-Pädagogen arrangiert, so fein an Geige und Klavier begleitet von Sabrina Hausmann und Mark Pogolski, so blitzsauber ausgeführt von allen Klassenstufen, wird dieses Ballettexercice ("L'Après Midi d'une...") fast schon zu einer Choreografie.
Tanznetz-Magazin, 25.11.2015

Kirill Melnikovs unter dem Titel "Gradus ad parnassum" eigens kreiertes Tanztheater zu zehn Bildern aus Münchner Sammlungen dominierte den zweiten Teil des insgesamt knapp vierstündigen Programms. Die Kompositionen zu der losen Szenenfolge hatten Mark Pogolski (musikalischer Leiter der Ballett-Akademie) und Bernd Redmann beigesteuert. Überaus einfallsreich und amüsant wurden Werke von Spitzweg ("Der arme Poet"), Böcklin ("Faun einer Amsel zupfeifend"), Brueghel d.Ä. ("Schlaraffenland"), Riemerschmid ("Wolkengespenster"), Schlemmer ("Die Tänzerin"), Hubbuch ("Zweimal Hilde"), Beckmann ("Große Sterbeszene"), Ernst ("Der Hausengel"), Stuck ("Die Sünde") und Kandinsky ("Improvisation 19A") tänzerisch verlebendigt. Das mit der Hochschule eng verbundene Ensemble Oktopus begleitete die Tänzerinnen und Tänzer live. Dafür heimsten alle Beteiligten verdientermaßen begeisterten Applaus ein.
Dance for you Magazine, 19.05.2015

Den zweiten Teil dominierte die Uraufführung „Gradus ad Parnassum“, ein Tanztheater zu 10 Bildern aus Münchner Sammlungen, choreographiert von Kirill Melnikov. In dem Stück werden Bilder wie „Der arme Poet“, „Schlaraffenland“ von Jan Breughel oder „Die Tänzerin“ von Oskar Schlemmer zum Leben erweckt und in verschiedenen Tanzstilen interpretiert. Die Tänzer verstanden es ganz fantastisch, sich die unterschiedlichen Bewegungssprachen zu eigen zu machen. Die Musik wurde eigens für das Stück von Mark Pogolski und Bernd Redmann komponiert, gespielt wurde sie vom Ensemble Oktopus, das ebenfalls aus Studenten der Hochschule für Musik und Theater besteht. Gradus ad Parnassum war somit ein gutes Beispiel für die enge Kooperation mit den übrigen Sparten der Hochschule.
Der neue Merker, 18.05.2015

Ganz anders ist das in der Uraufführung ("Gradus ad parnassum"), in der die verschiedenen Abteilungen der Hochschule ineinander greifen: So spielt das hochschulintegrierte Ensemble Oktopus die extra für den Abend komponierte Musik, während Schüler fast aller Ausbildungsstufen in einer Choreografie von Kirill Melnikov Werke der Bildenden Kunst aus den Münchner Sammlungen vertanzen. Und da sind tolle Momente: Etwa der sportive Jogger-Faun nach einem Bild von Arnold Böcklin, der geschickt auf Nijinskys berühmten "L'aprés-midi d'un Faun" verweist, aber dennoch ein völlig eigenes und modernes Bild davon zeichnet. Oder die tanzenden Speisen, die ebenfalls in der Tanzgeschichte ihre Tradition haben, und sich in Pieter Bruegels "Schlaraffenland" wiederfinden.
Süddeutsche Zeitung, 18.05.2015

Im Rahmen der „Woche der Historischen Theater 2014“ – veranstaltet von Comoedienhaus Wilhelmsbad – begeisterte die Uraufführung des Salonopern-Pasticcios von Nicolas Trees mit „I Virtuosi Ambulanti“ das Publikum mit einer vielgestaltigen Darbietung und stimmigen Inszenierung von gefühlvoll starkem Gesang, bezauberndem Tanz und stimmungsvoll intimer Salon-Orchestermusik... Mit Werken von Blangini, Coccia, Donizetti, Hiller, Hummel, Mercadante, Paer, Vollweiler u.a. brillierte das kleine Orchester unter der Leitung von Mark Pogolski und Gustavo Sanchez.
Hanauer Anzeiger, 26.09.2014

...for "The Last Laugh" (1924) by F.W. Murnau it was a rich score by Aljoscha Zimmermann that violinist Sabrina Zimmermann (the composer’s daughter) and pianist Mark Pogolski performed with searing passion, full of Shostakovich-style sarcasm and Weill-like wrong-note piquancy. How the duo kept up their gripping energy throughout the movie’s 80 minutes is something of a mystery.
Scotland on Sunday, 17.03.2014

Wenn die Ballettakademie im Prinzregententheater gastiert, geht es angenehm ungezwungen und innovativ zu. Vielleicht liegt es am kleineren Auditorium, aber die Studenten von Direktor Jan Broeckx und seinen Pädagogen strahlen hier einfach mehr Selbstbewusstsein aus... ebenso wie Pauline Simon und Mustafa Özmen im traurig-schönen Pas-de-deux „La Cenerentola“ von Mark Pogolski gehen frisch nach vorne.
Tanznetz-Magazin, 17.06.2013

Es war eine veritable Premiere, diese Schulvorstellung mit Live-Orchesterbegleitung, ein Stimmungsmacher ohnegleichen, Mendelssohn-Bartholdy, vermengt mit Mark Pogolskis Paraphrasen über Bayerische Volksthemen, die den ‚Sommernachtstraum à la Bavarese‘ des Klassiklehrers für Jungen Kirill Melnikov als einigermaßen turbulentes Lederhosen-Ballett über die Bühne jagte.
Süddeutsche Zeitung, 30.03.2012

Der Zorn über eine zu schwere Mathematikaufgabe veranlasste den damals 18-jährigen Mark Pogolski (*1977) zu dieser Toccata. Pogolski studierte zu dieser Zeit in St. Petersburg Mathematik, später schloss sich ein Kompositions- und Klavierstudium in Russland und Deutschland an. Das sehr dankbare Stück dauert im angegebenen Tempo weniger als zwei Minuten und eignet sich bestens als Zugabe oder für „Jugend musiziert“. Pogolski schreibt im Vorwort: „Übrigens, ich hatte damals mein Aufgabenheft vor Wut fast zerrissen! Deswegen sind auch die Stellen in der Toccata, die mit brusco markiert sind (…), wirklich wütend vorzutragen!“ Dennoch ist kein wilder Zornesausbruch entstanden, sondern eine wohl-kalkulierte Komposition, die sich großenteils im Piano-Bereich abspielt, was die genannten brusco-Stellen umso eindrucksvoller hervortreten lässt. Das Stück steht in cis-Moll mit wenigen dissonanten Zuspitzungen. Es ist ein Perpetuum mobile in durchlaufender Achtelbewegung, die großenteils als Quasi-Ostinato in der linken Hand liegt. Keine Note zu viel und keine zu wenig: Im Gegensatz zur Matheaufgabe geht dieses Stück ohne Rest auf! (Sigrid Naumann)
Verband deutscher Musikschulen - Literaturempfehlungen (August 2012)

Toccata for Piano emerges as the culmination of a knotty conundrum encountered by the composer, Mark Pogolski, while studying mathematics at the University of St.Petersburg. One might expect, upon learning of this, a piece festooned with infuriating time-signature changes and headache-inducing cluster chords - but not so. Pogolski instead sustains the perpetuum mobile by means of a succession of brittle quavers within a strictly alla breve meter, and much of the writing occupies the middle to lower register of the piano, so that pedal is hardly needed aside from pointing up the zfleeting explosions that detonate from time to time.
Piano Professional Magazine (UK). Winter 2011

...Mark Pogolskis Quartett für Klarinette und Streichtrio verschreckt sicherlich keinen konservativen Hörer, ist es doch eine Mischung aus russischer Seele, gewürzt mit einem Schuss Schostakowitsch und Alfred Schnittke.
Münchner Merkur, 22.01.2003

...Mark Pogolski hervorging einstimmig als Sieger aus einem Kompositions-Wettbewerb unter Siegfried Matthus und zwar mit vollem Recht, wie sich jetzt aus seinem Capriccio für Sinfonieorchester heraushören ließ: einem Zehn-Minuten-Stück ohne jede avantgardistische Koketterie, dafür aber melodisch gediegen, wohlklingend, kunstfertig.
Berliner Morgenpost, 6.03.2002

...Pogolskis Capriccio für Sinfonieorchester erwies sich als ein durchaus unverstörender, säuberlich geratener Auftakt, melodisch, geschmackvoll, handwerklich sicher auf die Notenlinien gesetzt, auf ihnen aber immer wieder einfallsfroh herumturnend.
Die Welt, 8.03.2002

...Eine Uraufführung stand zu erwarten: Capriccio für Sinfonieorchester des jungen Komponisten Mark Pogolski. Sofort vom ersten Ton an spannend! - Es begann wie eine zauberhaft silbrige Winternacht, ganz russisch, steigerte sich rasch furios in einen irrwitzigen Taumel, durchflochten von Momenten der Traurigkeit ; immer mal wieder kichernde Trompeten, Geigen, die alles auffangen, Fagotte mit frechen Einwürfen, aufgeregte Flöten, und die Celesta mit Klängen wie zur Geisterstunde.- Sebastian Weigle leitet das ganz toll, knapp, konzentriert, pointiert. Da sitzt jeder Effekt! Der Erfolg war auch sehr deutlich: das Publikum tobte.
Vio World, 4.03.2002

...und als Uraufführung ein Violinkonzert des bei Dieter Acker studierenden Komponisten Mark Pogolski - ein kurzes Stück, das im Sinne von Bartók und Strawinsky auf volksmusikalischen Elementen aufbaut.
Süddeutsche Zeitung, 18.01.2002